Kommunismus - download pdf or read online

By Bini Adamczak

Kommunismus ist für alle da. Einsteigerinnen und solche, die schon immer an diesem verflixten Fetischkapitel verzweifelt sind. Artisten der Negation, praktische Kritikerinnen und jene, denen das falsche Ganze einfach als zu farblos erscheint. Die kleine Geschichte erweist den Kommunismus gänzlich unzeitgemäß als das wunderlich Einfache + Schöne. Sie folgt einem kommunistischen Begehren: dass endlich alles anders wird. In ihrem Nachwort skizziert die Autorin die historischen und theoretischen Koordinaten der Konstruktion eines kommunistischen Begehrens.

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Die utopische Phantasie trägt immer die Gefahr in sich, einen Plan zu entwerfen, den es zu erfüllen, ein regula­ tives Ideal aufzustellen, das es zu erreichen gilt. Das Bild der Zukunft kann so zum Vorbild der Zukunft werden, sie zu be­ schreiben kann heißen, sie vor-zuschreiben und somit ihr Fintreten, die Ankunft des Ereignisses, des Neuen, ganz An­ deren gerade zu verhindern. Damit muss gerechnet werden. Die historischen Kräfte­ verhältnisse zwingen zur Konstruktion eines Begehrens, das in jedem Haarriss des Alltags - vom kontrollierten U-Bahnfahren bis zur globalen Elendsverwaltung - die Plastik einer neuen Welt verankern können muss, das in jedem Moment nach einem anderen Leben verlangt.

Sie freuen sich sogar darüber. Denn dann haben sie mehr Zeit um zu genießen. Und die Men­ schen sagen: »Unser Leben lang sind wir nur Fabrikmen­ schen gewesen. « Jetzt sind alle ganz reich. Und es werden immer mehr Sa­ chen hergestellt. Solche, die früher nur die ganz Reichen hatten, und solche, die sich im Kapitalismus noch gar nie­ mand vorstellen konnte. Die M enschen werden alle zu hochqualifizierten Genussexpertinnen, aber gleichzeitig fangen sie an, ein wenig träge zu werden. Das heißt, sie tref­ fen sich nicht mehr so oft mit den anderen Menschen und reden auch nicht mehr so viel miteinander.

Ja, stimmt«, ruft ein anderer Mensch. »Was nützt es mir, dass ich Arbeit habe, wenn mir die Arbeit keinen Spaß macht. Ich zum Beispiel muss den ganzen Tag alleine im Kreis laufen. Und meine Nachbarin muss die ganze Nacht in einer Gruppe um den Tisch sitzen. « »So kann das nicht weiter­ gehen«, sagen die Menschen. »Wir können uns doch nicht von der Fabrik sagen lassen, wie, wann und wie lange wir zu arbeiten haben. « Und so wird ’s gemacht. Die M enschen gehen wieder zu­ rück in ihre Fabriken.

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